Seniorennetz Amberg-Sulzbach e.V. - Computerkurse
Jahresfahrt des Seniorennetz nach Tschechien/ Tagesfahrt Dienstag 12.06.2012Fahrtroute: Sulzbach-Amberg-Kümmersbruck-Königswart (Lazne Kynzvart) Eintreffen ca. 11:00 Uhr, Abfahrtsort: Anmeldung bei Wolfgang Härtl |
Königswart - Lazne Kynžvart - Im westlichsten Winkel der Tschechischen Republik, im böhmischen Bäderdreieck 11 km nordwestlich von Marienbad, zwischen Karlsbad - Marienbad - Franzensbad gelegen, lädt das Schloss Königswart (Státní zámek Kynžvart) zu Ausflügen ein.
Das Schloss kann nicht nur auf eine interessante Geschichte zurückblicken, sondern hat auch heute noch viel zu bieten. Für den Fürsten von Metternich wurde das ältere, gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbaute Barockschloss, zwischen 1820 und 1833 unter der Leitung des Wiener Baumeisters Pietro Nobile umgebaut. Das Schloss ist seither ein einzigartiges Beispiel einer ländlichen Repräsentationsresidenz im Stile des Wiener Klassizismus und Empires.
Die ehemalige Sommerresidenz des österreichischen Kanzlers Klemens Wenzel Fürst von Metternich-Winneburg in der westböhmischen Kurstadt Kynzwart (Königswart), wurde aufgrund der hervorragenden Restaurierung mit dem "Europa-Nostra-Preis" in Kopenhagen ausgezeichnet.
Bereits 1316 wird der Ort – 1514 zur Stadt erhoben – in geschichtlichen Quellen im Besitz der Ritter Ctibor und Oldrich erwähnt. Die kleine Feste aus dieser Zeit wurde bis 1733 bewohnt.
Ab dem 16. Jahrhundert hatten die Grafen von Haimhausen die Herrschaft inne. Bei einer Brandkatastrophe im Jahre 1733 brannte auch die ehemalige Kirche des Dorfes ab und wurde in den Jahren 1748–1754 durch die neue barocke Kirche mitsamt Pfarrhaus ersetzt. Die Pfarrkirche wurde dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht. Im Jahre 1930 zählten nach amtlichen Statistiken zur Gemeinde Kuttenplan 1698 Katholiken und 37 Nichtkatholiken.
Bereits 1734 entstand das barocke Schlösschen, ein zweiflügeliges Stockwerkgebäude mit Mansarddach und 1906 ein weiteres Schlösschen.Die erste schriftliche Erwähnung der Kuttenplaner Brauerei stammt aus 1573, Eigentümer war zunächst die Adelsfamilie von Schlick.
1634 wurden in Kuttenplan bereits „1.920 Eimer“ Bier, etwa 1.173 hl gebraut.
Nach einem Brand im Jahre 1861 ließ der damalige Eigentümer Graf von Berchem-Haimhausen über den alten Felsenkellern die noch heute erhaltene Brauerei errichten, die bis zur Zeit des Zweiten Weltkriegs den Grafen von Berchem-Haimhausen gehörte. Heute kommt die tschechische Biermarke „Chodovar“ aus der Brauerei in Chodová Planá, die sich im Besitz von Privateigentümern befindet.
Marienbad / Mariánské Lázne liegt in Westböhmen, in einem schönen breiten Tal und der Höhe von 567-626 Metern über dem Meeresspiegel. Der breite Streifen sorgfältig gepflegter Wälder, die sich buchstäblich durch die Kurstadt hindurch ziehen, ist nicht weniger als 20 Kilometer breit und bietet eine Vielzahl angenehmer Promenadenwege an. Seinen internationalen Ruf verdankt Marienbad auf der einen Seite den herausragenden balneotherapeutischen Wirkungen, die mit Hilfe der dortigen Heilquellen sowie der anderen hochwertigen Naturquellen erreicht werden, auf der anderen Seite seiner Schönheit. Der Reichtum an Naturschönheiten und unerschöpflichen Mineralquellen, den die Kurstadt als Wiegengabe bekommen hatte, ist in der Tat außergewöhnlich groß: es entspringen hier annähernd einhundert kalte eisenhaltige kohlensaure Quellen unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung, von denen etliche bereits seit dem 16. Jahrhundert bekannt sind. Was die Architektur anbelangt, so sind die meisten Kurhäuser im Neoklassizismus gehalten; als architektonisches Kleinod gilt die Kolonnade aus dem Jahr 1889, die den Namen des russischen Schriftstellers Maxim Gorki trägt.
Eine neuzeitliche Dominante der Kolonnade von Mariánské Lázne ist der „Singende Brunnen" mit seinen beeindruckenden Musik- und Licht-Effekten.






