Elektronischer Butler als Zugang zur digitalen Welt für Senioren2. Januar 2009 Elbu heißt der elektronische Butler und ist als Einstiegshilfe für Senioren gedacht. Ganz ohne PC-Kenntnisse und ohne Begriffe wie Outlook, Escape-Tasten und Task-Leiste zu verstehen, können Senioren nun ins Netz einsteigen. Michael Wiest ist der Entwickler. Nachdem er bislang vor allem Touchscreens für Kinderspiele entwickelte, bei denen das Programm durch Berührung des Bildschirms bedient wird, forderte ihn die Computerscheu vieler Senioren heraus. Auf der Wunschliste der Älteren standen häufig Computerspiele, Denksportaufgaben, Kontakthalten zur Familie und zu Freunden sowie die Möglichkeit sich Fotos anzusehen und Pflegedienst, Handwerker oder Arzt zu erreichen. Mit all dem kann Wiest zufolge der elektronische Butler aufwarten. “Es ist wirklich kinderleicht mit Hilfe von Elbu mit den Enkeln in Kontakt zu bleiben”, so Wiest. Elbu funktioniert allein über einen berührungsempfindlichen Bildschirm ganz ohne Maus und Tastatur. Man braucht nur auf das entsprechende Bild zu klicken und schon wird die Verbindung aufgebaut. Nachdem Fingerdruck kümmert sich der elektronische Butler um alles Weitere. Die komplette Elektronik sitzt in einem soliden Bildschirmgehäuse, das wie ein Fernseher aussieht. Das Gehäuse ist wasserdicht, um Schäden zu vermeiden, und antibakteriell, um den hygienischen Anforderungen zu genügen. Lediglich 2 Kabel kommen aus dem Gerät heraus, eines führt in die Steckdoese und das andere an den DSL-Anschluss. €1.500 soll Elbu kosten. Derzeit wird das Gerät noch vom Hersteller selbst installiert, der Wert darauf legt, jeden einzelnen Kunden persönlich mit dem Gerät vertraut zu machen. |
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